Königin der Nacht

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder ein Gedicht von mir. Ich liebe es, mir Geschichten auszudenken. Noch mehr liebe ich es, mir die Charaktere für eine Geschichte auszudenken. Und dann kam mir dieses Gedicht in den Sinn:

Königin der Nacht

 

Dunkle Schatten zieren ihre Augen.

Was andere sehen, will sie nicht glauben.

Sie denkt, sie wäre schön.

 

Denn heute Nacht ist sie Königin.

Alkohol und Lust machen das Leben leicht

und machen sie glauben,

dass der Schattenkönig sie niemals erreicht.

 

Ihre Lippen ziert ein unnatürliches Rot.

Was sie nicht ahnt,

ihr steter Begleiter ist der Gevatter Tod.

 

Doch heute Nacht ist sie Königin.

Alkohol und Lust machen das Leben leicht

und machen sie glauben,

dass der König der Schatten sie niemals erreicht.

 

Jeden Morgen erwacht sie mit Tränen im Gesicht.

„Warum helft ihr mir denn nicht?“

„WARUM?“ schreit sie, „WARUM?!“

Doch nichts und niemand regt sich.

Alles bleibt stumm.

 

Wenn ihr Lust habt, zwei weitere Gedichte von mir könnt ihr hier und hier   nachlesen.

 

Eine wundervolle Woche,

eure Susanne

Wieder da mit guten Vorsätzen

Hallo ihr Lieben,

ich bin wieder da. 😉

Hoffentlich hattet ihr eine gute Zeit? Unser Weihnachtsfest war angenehm ruhig. Silvester hatten wir gute Freunde zu Besuch und hatten dafür unsere Küche kurzer Hand in einen Gourmettempel verwandelt. 😉 Das war ein wirklich schöner Abend.

Zwei Wochen war ich offline. Und wisst ihr was? Ich hatte so viel Zeit. Und diese Zeit habe ich genutzt, um zur Ruhe zu kommen, Zeit mit meinen Lieben zu verbringen und Dinge zu tun, die mir Freude bereiten. Dabei habe ich erschrocken festgestellt, wie viel Zeit ich sonst am Handy verbringe oder im Internet surfe. Dieser digitale Entzug hat mir sehr gut getan und ich werde nach einer passenden Lösung für mich suchen. Meine Zeit ist mir heilig.

Und natürlich habe ich mir auch Gedanken über das neue Jahr gemacht und möchte meine Vorsätze mit euch teilen:

  • mir selbst mein bester Freund sein und gut für mich sorgen
  • Diziplin, Leichtigkeit und Lebensfreude in Einklang bringen
  • viel Zeit mit Menschen verbringen, die ich liebe
  • viel Zeit mit Tätigkeiten verbringen, die mir großen Spaß machen
  • Dinge zu Ende bringen, die ich angefangen habe
  • Dinge aufbrauchen, bevor ich etwas Neues kaufe
  • LEBEN LIEBEN LACHEN UND MEIN LEBEN IN VOLLEN ZÜGEN GENIEßEN

Ich wünsche euch einen gelungenen Start in die neue Woche.

Ich hab euch vermisst. 😉

eure Susanne

 

Weihnachten und die Rauhnächte

Ihr Lieben,

ich schreibe euch, rund um mich herum brennen viele, viele Kerzen und der Duft von Weihnachten liegt in der Luft, eine Mischung aus Zimt, Vanille und Orange. Mhmm, riecht einfach himmlisch… 😉

Und endlich, endlich freue ich mich auf Weihnachten! Lange hat die Vorfreude auf sich warten lassen. Doch heute haben mich die Kinder angesteckt mit ihrer kindlichen Vorfreude und nun hat sie auch mich erreicht. Ich fühle mich berührt, voller guter Gedanken und ich spüre, dass ich langsam runterfahre und jeglicher Stress von mir abfällt.

Vielleicht liegt es auch daran, dass die erste Rauhnacht ( ich feiere die erste am Heiligabend) schon greifbar ist. Eigentlich wollte ich diesem Thema noch einen extra Artikel widmen. Aber ganz ehrlich: Ich habe es einfach nicht auf die Reihe gekriegt und Lust hatte ich auch keine. Für mich ist diese Zeit trotzdem etwas Besonderes. Ich ziehe mich zurück und verbringe die Zeit mit meiner Familie und Menschen, die ich liebe und auch viel allein. In dieser Zeit wasche ich nicht mal Wäsche (ein bisschen abergläubisch bin ich doch ;)) und werde in den Weihnachtsferien offline sein. Kein Internet. Kein Handy. Darauf freue ich mich sehr. Deshalb gibt es den nächsten Blogartikel erst wieder im Januar.

Bis dahin wünsche ich euch ein besinnliches Weihnachtsfest, im Außen und im Innen, viel Gesundheit, inneren Frieden und einen erfolgreichen und guten Start ins neue Jahr.

Lasst es euch gut gehen.

Eure Susanne

Zimtzauber

von Katrin Koppold

Klappentext:

Die Buchhändlerin Elisa ist überhaupt nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Nachdem ihr eine Wahrsagerin auf einer Weihnachtsparty eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und um Verzeihung bitten. Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist gar nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihm mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt…

Meine Meinung:

Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Vielleicht fehlt euch noch eine Prise Zimtzauber? Die Geschichte von Elisa ist echt witzig und romantisch, aber ohne kitschig zu sein.Ich mag die Erzählweise und die Sprache der Autorin sehr und habe jede Seite genossen und musste mir das Buch ein wenig einteilen, sonst hätte ich es auf einen Abend wohl verschlungen.

Mein Fazit:

Eine amüsante Geschichte, die mir sehr gut gefällt!

Über die Autorin:

Katrin Koppold arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute wohnt sie mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen in der Nähe von München. Ihre Romane rund um die Liebe, das Leben und das große Glück lässt sie immer wieder an Orten spielen, an die sie ihr Herz verloren hat: Italien, Irland, München, Paris…

Infos zum Buch:

Softcover, ca. 152 Seiten

Verlag: Aureolus Verlag

Genre: Weihnachtskurzroman

Preis: 7,99 Euro

ISBN: 978374310337

Das Café am Rande der Welt – eine Erzählung über den Sinn des Lebens

von John Strelecky

Klappentext:

In einem kleinen Café am Rande der Welt wird John, ein stets gestresster Manager, mit Fragen nach dem Sinn des Lebens konfrontiert. Diese führen ihn gedanklich weit weg von seiner Büroetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst.

Meine Meinung:

Erinnert ihr euch an diesen Artikel? Das ist das Buch, welches ich geschenkt bekommen habe. Wie schon gesagt, weder den Titel, noch das Cover, fand ich besonders ansprechend. Doch der Inhalt ist der Hammer! Ich bin begeistert und finde es großartig, wunderbar und sehr sehr lehrreich. Schon lange hat mich kein Buch mehr so berührt wie dieses. Ich bin von Herzen dankbar, für die vielen Weisheiten, die es für mich bereit hält. Selten behalte ich ein Buch. Meistens verschenke ich sie weiter. Doch dieses wird einen besonderen Platz bekommen. In meinem Bücherregal und in meinem Herzen.

Fazit:

wundervoll!

Über den Autor:

John Strelecky lebt in Orlando, Florida. Er war 20 Jahre in der Wirtschaft tätig und begab sich dann zusammen mit seiner Frau Xin auf Weltreise. Ihr längster Trip führte sie in neun Monaten über eine Entfernung von 112 000 km, wobei sie u. a. mit Pferden, Elefanten, Schiffen und dem Fahrrad unterwegs waren. Die Erfahrungen aus dieser Zeit ließ John Strelecky in sein Buch einfließen. Er gründete das „The Why Café Institute“, wo er Seminare und Workshops veranstaltet, er hält Vorträge und berät führende Unternehmen.

Infos zum Buch:

Softcover, ca. 128 Seiten

Verlag: dtv

Genre: Erzählung

Preis: 7,95 Euro

ISBN: 978-3-423-20969-4

Orginaltitel: The Why You Are Here Café

übersetzt von: Bettina Lemke

Wenn das Universum eine Antwort schickt

Hallo ihr Lieben,

genießt ihr die stade Zeit? (stille Zeit, bitte entschuldigt, ich liebe einfach die bayerische Sprache 😉 ). Meine letzten Wochen waren geprägt von (selbstgemachten) Stress, Hektik, Melancholie, Ängsten, die immer wieder angeschaut werden wollten und einer gehörigen Prise Selbstmitleid.

Als ich letzte Woche zum Briefkasten ging, musste ich an einen Menschen denken, von dem ich nicht weiß, wie wir zueinander stehen, der mir aber trotz allem sehr am Herzen liegt. Ich machte den Briefkasten auf und war überrascht. Ein kleines Päckchen für mich. Moment! Ich hatte doch gar nix bestellt! Vom Gefühl her musste es ein Buch sein. Aber meine Bücher kauf ich fast immer in einem bestimmten Buchladen…

Noch überraschter war ich, als ich das Päckchen aufriss. Tatsächlich, ein Buch! Und wisst ihr von wem? Genau. Von diesem einen Menschen, an den ich zuvor dachte. Weder das Cover, noch der Titel, hauten mich um. Trotzdem war ich von tiefer Dankbarkeit erfüllt und setzte mich abends mit dem Buch und einer Tasse Tee auf die Couch und las. Und las. Und las. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Eine Gänsehaut folgte der nächsten. Es fühlte sich an, als wären einige Sätze speziell für mich geschrieben. Das Buch kam genau zur richtigen Zeit.

Leider kann ich es nicht wortwörtlich zitieren, sonst verstoß ich vielleicht gegen irgendwelche Rechte. Deshalb versuch ich es zu beschreiben. Denn ein Satz bescherte mir die Erkenntnis schlechthin. Es ging darum, dass es unsere Aufgabe ist, herauszufinden, was uns im Leben erfüllt. Es erfüllt uns, weil wir es so empfinden. Niemand sonst kann wissen, was uns gut tut. Nicht die Werbung, nicht unsere Familie, nicht unsere Freunde, nicht die Werbung (die schon gleich dreimal nicht 😉 ). Nur wir selbst. Ja, diese Aussage ist nicht neu. Aber sie kommt genau zur richtigen Zeit. Und es hilft mir auch, andere besser zu verstehen. Ich glaube, diesen einen Satz muss ich mir direkt einrahmen und aufhängen. 😉

Was will ich damit sagen? Ich glaube, dass wir immer gehört werden, unsere Bitten und Gebete. Das Universum (ich mag das Wort Gott nicht so gerne) schickt uns immer eine Antwort. Nur schaut die manchmal anders aus, als wir glauben oder wir nehmen sie nicht wahr und übersehen sie sogar…

Alles Liebe für euch und einen wunderbaren Start in die neue Woche,

eure Susanne

P.s. Einige von euch haben gefragt, wie man einen Kommentar bei mir hinterlassen kann. Das mit den eingefügten Kontaktformular hat nicht geklappt, leider sind sie dann nicht lesbar. Aber unter dem Text steht ganz unscheinbar „Write a comment“. Dort könnt ihr mir Feedback geben. Darüber freue ich mich  immer. 😉

Mama Muh feiert Weihnachten

von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist

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Klappentext:

Bald ist Weihnachten! Mama Muh ist ganz aufgeregt. Ihre Freundin, die Krähe, konnte es allerdings mal wieder nicht abwarten und hat schon vor Heiligabend all ihre Päckchen ausgepackt! Jetzt ist sie traurig, weil sie an Weihnachten keine Geschenke mehr bekommt. Aber da denkt Mama Muh sich noch etwas für die Krähe aus…

Meine Meinung:

super! Die Kinder und ich lieben Mama Muh. Mit dem Weihnachtsbuch ist wieder eine absolut liebevolle Geschichte gelungen! Ich finde, wer Mama Muh nicht kennt, dem entgeht etwas in Sachen Kinderbücher… 😉

Fazit:

Absolut empfehlenswert

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Infos zum Buch:

Hardcover, ca. 32 Seiten

Verlag: Oetinger

Genre: Kinderbuch

Preis: 12, 00 Euro

ISBN: 978-3-7891-7329-5

Von To-Do-Listen und eigenen Erwartungen

Ihr Lieben,

kennt ihr das vielleicht? Mein Kopf raucht und ist voll von Ideen. Da sind Aufgaben, die ich erledigen will und Wünsche, die ich habe. Oft kann ich nachts nicht schlafen. Da sind so viele Ideen für meinen Blog, für meine Arbeit als Texterin, Dinge im Haushalt, die es zu erledigen gibt, meine Familie, mein Smartphone, dass mich oft stresst. (Manchmal ist dieses Ding recht praktisch aber meistens ein Zeiträuber und Gehirnvernebler und Susi-Stresser 😉  )Außerdem Ehrenämter, die mal mehr, mal weniger meine Zeit und mein Hirn fordern und ein neues Hobby. Achja, ein Buch will ich auch noch schreiben und eine Bauerntheatergruppe gründen. Oder? Außerdem sind da noch sooooo viele Träume… Mit einer Freundin nach Prag fahren, eine Buchmesse besuchen, meine Freundin in Hamburg besuchen, einen Cosmopolitan in New York mit meiner Scherenschwester trinken, mit meinem Liebsten einen Kaffee in Paris (allerdings weiß er noch nix davon 😉 ), den Naturgeistern in Irland einen Besuch abstatten möchte, regelmäßig Sport treiben, auf eine gesunde Ernährung achten, das komplette Haus aufräumen und dann ist da noch der Garten…. Und eigentlich wollte ich meine Küche von oben bis unten putzen und jetzt sitze ich stattdessen hier und schreibe… 🙂 Na, ist euch schon schwindelig? Und satt in solchen Zeiten gut zu mir selbst zu sein, tu ich genau das Gegenteil. Zeit für mich selbst? Nein, danke. Bin ja so im Stress! Gesundes Essen? Pfff! Da greif ich zwischendurch einfach mal in die Süßigkeitenbox meiner Kinder. (Mist, wo kommen nur diese zusätzlichen fünf Kilo her? Ich glaube, ich muss mal die Batterien meiner Waage checken…)

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Mein Kopf tut auf jeden Fall weh vor lauter Überlegen und meine Gedanken plappern unaufhörlich. Mein Mann ist besorgt und fragt was los ist. Ich schütte ihm mein Herz aus. Er grinst. Er kennt mich zu gut. „Du machst zu viel.“ ist seine Antwort. Ich schüttle den Kopf. Niemals. Ich bin halt einfach ein ehrgeiziger Mensch und habe Ziele. 😉 Wieder ein liebevolles Grinsen seinerseits. „Einfach alles aufschreiben.“

Also schön. Ich schreibe alles auf und schaue auf meine Liste. Mir ist schlecht. Doch zuviel? Vielleicht sollte ich lieber gar nichts machen? Ich muss nicht erfolgreich sein und Träume verwirklichen. Ich bin doch auch so ganz zufrieden. Oder? Ich zeige die Liste lieber nicht meinem Mann, frage ihn aber erneut um Rat. „Ein bisschen Disziplin gehört schon auch dazu.“ Ich bin entsetzt. Na hör mal! Wenn jemand diszipliniert ist, dann wohl ich. Ich bin nämlich Frau Oberdiszipliniert, die alles erreicht, was sie sich vornimmt. Oder? Na gut. Ein kleines Problem gibt es da schon. Da wäre nämlich das Internet. Aber ich kann nix für diese Ablenkung. Es gibt einfach zu viele, richtig gute Blogs, die ich alle regelmäßig lesen muss. 😉

„Prioritäten setzen und deine eigenen Erwartungen herunterschrauben.“ Prioritäten setzen. Ja, davon habe ich schon mal gehört. Kommt mir bekannt vor. Klingt gut. Hab ich das nicht selber oft schon jemanden geraten? Und die Sache mit den Erwartungen ebenfalls? Wie kann ich so etwas nur vergessen?

Ich überlege und überlege. Warum kann es da oben in meinem Hirn nie ruhig sein? Bitte eine kurze Pause!!!!!! Aber das geht nicht. Das gehört einfach zu mir und ich kann es nur schwer abstellen. Vielleicht sollte ich doch das mit dem Meditieren in Erwägung ziehen? Und ich frage mich, warum ich alles jetzt machen will. Glaube ich, nicht genügend Zeit zu haben? Ja, die Sache mit der Zeit ist ein Stressfaktor und ich habe hierfür noch kein Rezept für mich gefunden.  Vielleicht liegt es auch an der heutigen Zeit. Schneller höher besser. Auf Mails und Nachrichten wird sofort eine Antwort erwartet. Das ist zumindest mein Gefühl. Aber das kann ich nicht. Mich stresst das.

Auch meine Liste stresst mich. Nichts tun stresst mich auch. Also setze ich mich tatsächlich nochmal hin und schreibe. Und wenn ich jetzt auf meine Liste schaue, ist sie wesentlich kürzer. Puh! Einmal tief ausatmen. Geschafft! Ich habe Ziele, aber nicht mehr so viele. Meine Familie und Freunde haben oberste Priorität. Ich liebe meinen Blog und meinen Job als Texterin. Mein neues Hobby macht mir Spaß. Wenn ich auf mein Herz höre, dann will ich im Augenblick gar kein Buch schreiben. Mein Blog ist mein Herzensprojekt, mein Geschenk an mich. Hier kann ich mich austoben und meinen Gedanken freien Lauf lassen und vielleicht gibt es den ein oder anderen Leser,  der sich denkt: „Hey, mir geht es ja genauso!“  Unser Haus hab ich gern ordentlich, aber es muss nicht perfekt sein und ich lerne zu deligieren und um Hilfe zu bitten (ganz schwer für mich).  Außerdem werde ich meine Online-Zeit reduzieren und mein Handy an bestimmten Tagen ausschalten.Ich habe noch so viel Zeit in meinem Leben und Träume und Ziele dürfen sich verändern. Ich brauche niemanden Rechenschaft ablegen. Nur mir selbst. Und das ist das Schwierigste an der ganzen Angelegenheit…

Ein wunderbares Wochenende euch allen,

eure Susanne

 

DYS-Steckenpferde Dolly und Johnny

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eine DYS-Idee von meiner Freundin Cini vorstellen: selbstgemachte Steckenpferde. Meine Freundinnen haben sie Dolly und Johnny getauft. 🙂

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Dolly und Johnny, eine Idee von Cini

(Danke Cini, dass du extra alles durch die halbe Stadt für mich geschleppt hast.;))

Ihr braucht:

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  • gerade Stecken
  • Socken (Größe 43/46)
  • Füllwatte
  • Wolle für die Haare
  • Stopfnadel
  • Schere
  • Knöpfe
  • Filzkleber (man nimmt die oft, damit ein Stuhl nicht verrutscht)

So wird´s gemacht:

Die Socken mit der Füllwatte ausstopfen. Auf die Ferse sollen später die Ohren kommen. Anschließend „Pferdebacken“ formen. Die gefüllte Socke auf den Stecken stülpen, den Rest mit Watte auffüllen und mit Wolle umwickeln und verschließen.

Die Wolle für die Mähne zuschneiden. Die Länge könnt ihr euch selbst aussuchen. Anschließend die Wollfäden mit einer Stopfnadel durchfädeln (denkt daran, dass auf die Fersen später noch die Ohren kommen) und verknoten. Ihr könnt einen Scheitel machen oder eine wilde Mähne. Euerer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Ohren werden gehäkelt oder gestrickt (ein Dreieck, Größe beliebig). Wenn ihr weder das ein oder andere könnt, dann kann man die Ohren auch aus Pappe basteln und anschließend festtackern. Oder vielleicht kennt ihr jemanden, der euch helfen kann?

Dann kommt das Zaumzeug dran. Hierfür einfach eine Wolle in einer beliebigen Farbe verwenden und so darum wickeln und befestigen, dass es aussieht, wie das Zaumzeug von einem Pferd.

Schließlich werden noch zwei Knöpfe als Augen befestigt, zwei Filzkleber oben drauf und eine Pupille gemalt. Ihr könnt aber auch einfach nur zwei Knöpfe verwenden, was euch besser gefällt.

Dolly hat noch ein Einhorn. Das wurde ebenfalls gehäkelt und ein wenig mit Watte gestopft und festgenäht.

 

Ich hoffe, es ist verständlich und erklärt sich anhand der Bilder. 😉 Denn Bastelanleitungen schreibe ich eher selten. Aber diese Idee finde ich einfach toll. Ihr nicht auch?

Einen guten Start in die neue Woche,

eure Susanne