Plötzlich Banshee

von Nina MacKay

Klappentext:

Seit sie denken kann, verfügt Alana über eine ziemlich gruselige Fähigkeit: Sie sieht sogenannte Todesuhren über den Köpfen der Menschen, die minutengenau deren Lebenszeit angeben. In ihrem Job als Privatdetektivin ist das zwar einerseits durchaus praktisch, andererseits hat ihre Gabe auch entscheidende Nachteile: Jedes Mal, wenn ihr jemand begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird, kreischt Amanda automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, was zu wahnsinnig peinlichen Situationen führt. Außerdem zieht sie das Unglück magisch an. Das gilt besonders für Beziehungen: Sobald sie mit jemanden zusammenkommt, verkürzt sich dessen Lebenszeit dramatisch. Daher ist ihr das Interesse des attraktiven Police Detective Dylan Shane überhaupt nicht recht. Zugegeben, der hat hauptsächlich Interesse an ihr, weil er sie der Morde verdächtigt, die seit Kurzem in der Stadt passieren. Als dann auch noch immer mehr Leute in Alanas Bekanntenkreis in das Visier des Täters geraten, muss Alana den Mörder aufhalten, um jeden Preis.

Meine Meinung:

„Plötzlich Banshee“ startet spannend und reißt mich vom ersten Augenblick an mit. Ich bin sofort in der Geschichte drin. MacKay schreibt witzig und oftmals muss ich im Bett laut lachen, woraufhin mein Liebster immer nur den Kopf schüttelt. 😉 Die Geschichte an sich ist spannend und die Figuren sympathisch, vor allem Hauptcharakter Alana. Enttäuscht war ich jedoch vom Schluss. Das ist ganz klar Geschmackssache. Mir hat er einfach nicht gefallen. Deshalb zieh ich der Geschichte, die ich ansonsten wirklich klasse finde, ein Kleeblatt ab und 15,00 Euro für ein Taschenbuch finde ich auch ein wenig teuer.

Fazit:

an sich lesenswert, jedoch hat mir das Ende nicht ganz so gut gefallen

Über die Autorin:

Nina MacKay, geboren in den ausgeflippten 80er Jahren, arbeitet als Marketingmanagerin, wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet. Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.

Infos zum Buch:

Softcover, ca. 396 Seiten

Verlag: ivi

Genre: Roman

Preis: 15,00 Euro

ISBN: 978-3-492-70393-2

 

Meine Tipps gegen Aufschieberitis/Prokrastination

Hallo ihr Lieben,

es gibt viel zu tun und trotzdem bekomme ich meinen Hintern nicht hoch. Ich schiebe Dinge gerne auf. Leider schiebe ich auch die Verwirklichung meiner Träume gerne auf. Aufschieberitis, bzw. Prokrastination.  Das Internet zum Beispiel, ist für mich sehr verführerisch. Eigentlich will ich nur kurz was recherchieren oder nur kurz gucken 😉 doch schwups, schon sind ein, zwei Stunden um.

Heute verrate ich euch meine Tipps, wie ich dagegen vorgehe und was ich für mich und meine Zeit mache.

Was will ich schaffen?

Ich verschaffe mir einen Überblick über meine Ziele. Dabei arbeite ich gerne mit einem Notizbuch, in das ich einfach alles reinschreibe, was mir in den Sinn kommt. Die einzelnen Schritte schreibe ich dann gerne auf einzelne Listen. Ich liebe es Dinge abzuhaken, die ich geschafft habe. Das gibt mir ein tolles Gefühl.

Warum will ich das schaffen?

Die Motivation, die dahinter steht, ist ganz wichtig für mich. Sie verleiht mir den nötigen An- und Auftrieb, wenn ich vergesse, warum ich mir dieses Ziel gesetzt habe. Bei meinem Buchprojekt zum Beispiel ist mein Beweggrund, dass ich mir selbst etwas beweisen will. Ich will mir beweisen, dass ich es schaffen kann, ein großes Projekt zu bewältigen und das ich die nötige Disziplin und Ausdauer aufbringen kann und natürlich ist es auch seit meiner Kindheit mein Traum, ein Buch zu veröffentlichen. In unser zu Hause will ich gerade mehr Struktur und Ordnung bringen, weil ich dann mehr Zeit für das Wesentliche habe und ich mich so viel wohler fühle.

kleine Schritte haben eine große Wirkung

Von manchen Zielen fühlen wir uns vielleicht regelrecht erschlagen. Sie wirken so groß, so unerreichbar. Wir sind entmutigt und fangen gar nicht erst an. So ging es mir lange mit meinem Buch. Also teile ich meine Projekte in einzelne Schritte auf und freue mich über jeden, den ich geschafft habe und über jedes Häkchen auf meiner To-Do-Liste. 😉

Deadlines setzen

Bis wann will ich mein Ziel erreicht haben? Ich persönlich muss mir ein zeitliches Limit für bestimmte Sachen setzen, weil ich es sonst nicht mache. Immer wieder fallen mir neue Ausreden ein, warum ich dies oder jenes nicht tun kann. Seit diesem Jahr arbeite ich zum ersten Mal mit einem Kalender und plane Dinge konkret. Ganz klar, es klappt nicht immer, alles genau zu Planen. Manchmal kommt einfach das Leben dazwischen. Aber meine Schreiberei hat so ihren festen und verdienten Platz im Leben.

mit einem Timer arbeiten

kennt ihr eure persönlichen Zeiträuber? Bei mir ist es wie gesagt das Internet. Da verbummel ich wirklich viel Zeit. Also habe ich mir angewöhnt, mit einem Timer zu arbeiten. Ich stelle mir den Wecker auf eine Stunde und arbeite wirklich konzentriert an einer Sache (egal ob Buch, Haushalt, Blog oder Texte für die Arbeit). Handy und PC sind während dieser Zeit aus. Anschließend gönne ich mir eine Pause, trink nen Kaffee, lese ein bisschen oder schaue mir ein Video auf YouTube an, lese einen Blog usw. Aber auch für diese Pause stelle ich mir einen Timer. Meistens gönne ich mir eine Pause von 10 bis 15 Minuten. Das genügt. Viel länger wäre auch keine gute Idee bei mir. Denn dann käme ich wohl wieder nicht mehr in die Gänge…;)

Vorbilder

Mir hilft es, Vorbilder zu haben. Das können Freunde sein, berühmte Persönlichkeiten, inspirierende Menschen. Wenn ich einen Durchhänger habe, dann denke ich an meine Vorbilder und was sie alles erreicht haben und auch daran, dass sie an ihrem Ziel gearbeitet haben, statt faul auf der Couch zu liegen, Youtube zu schauenund tafelweise leckere Schokolade in sich hineinzustopfen…

Ziele öffentlich machen

Ich habe über mein Buchprojekt auf meinem Blog geschrieben und auch eine Autorin, die ich sehr schätze, darum gebeten, regelmäßig danach zu fragen. Denn es wäre mir außerordentlich peinlich, wenn ich dann antworten müsste: „Hm, tja, also, irgendwie… hab ich nix gemacht.“

Musik und Bewegung

Beides in Kombination motiviert mich am meisten. Ich liebe Nordic Walking und wenn ich dabei meine Lieblingsmusik höre, dann bin ich voller Energie und kann es mir oft bildlich vorstellen, wie ich alles erreiche und auch, dass es leicht gehen kann.

Belohnung, Erfolge feiern

Wenn ich Ziele erreicht habe, auch die kleinen Schritte, dann belohne ich mich. Ich habe festgestellt, dass materielle Belohnungen sind so gut geeignet sind. Denn dann belohne ich mich oft, bevor ich überhaupt angefangen habe. Kennt ihr das? Also gönne ich mir einen freien Vormittag und lese, nehme ein ausgiebiges Bad oder gehe mit einer Freundin zum Frühstücken…Ich feiere meinen persönlichen Erfolg.

Affirmationen

Affirmationen sind so eine Geschichte für sich, können aber auch viel bewirken. „Ich bin eine gefeierte Bestellerautorin.“ So eine Affirmation funktioniert für mich nicht. Ich habe gerne Visionen und stelle mir Dinge vor. Aber bei diesem Satz würde ich mir denken: „Echt jetzt? Hab ich sie noch alle und will ich das überhaupt?“ Viel mehr Kraft hat  folgender Satz für mich: „Ich schreibe jetzt an meinem Buch und werde das beste aus mir und meiner Geschichte raus holen.“

Perfektionismus loslassen

Wenn man gleich immer alles perfekt machen will, verlässt einen schnell der Mut.

Habt ihr auch Tipps gegen Aufschieberitis? Wenn ja, schreibt sie mir gerne in einem Kommentar.

Einen guten Start in die neue Woche,

eure Susanne

 

Ein Gefühl wie warmer Sommerregen

von Ella Simon

Klappentext:

Alis Rivers liebt ihren Job bei der südwalisischen Seenotrettung in Tenby – das Gefühl der Freiheit, das sie nur verspürt, wenn sie auf einem Boot über die Wellen jagt. Gleichzeitig gibt der gutaussehende, zuverlässige Mathew ihrem Leben Beständigkeit. Doch das der Beziehung etwas fehlt, merkt sie, als er ihr einen Heiratsantrag macht. Als Alis auch noch gebeten wird, auf die ungeliebte Pferdefarm ihrer Mutter zurückzukehren, um ihre kranke Mutter zu unterstützen, muss sie sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen. Das Letzte, was sie da braucht, ist ein unverschämter, attraktiver Tierarzt, der sie völlig durcheinander bringt. Doch Evan wurde einst von Alis aus dem Rettungsboot aus dem Meer gefischt – er verdankt ihr sein Leben. Und nun ist es an der Zeit, ihres zu retten…

Meine Meinung:

Meer, Lebensretter, Pferde, Schatten der Vergangenheit… „Ein Gefühl wie warmer Sommerregen“ hat alles, was eine richtige Schnulze eben ausmacht. Für meinen persönlichen Geschmack war die Geschichte ein wenig zu seicht, im Großen und Ganzen jedoch gut geschrieben. Eigenbrötler Rhys, eine der Nebenfiguren, hat mir am Besten gefallen. Die Geschichte ist vorhersehbar, aber ganz nett, wenn man einfach mal abschalten möchte und sich leichte Kost wünscht.

Fazit:

okay, aber haut mich nicht um

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Über die Autorin:

Ella Simon wuchs in einer Kleinstadt in der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und ihre Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf machte. Ihre Liebe zu Wales arbeitete sie bereits in ihre historischen Romane ein, die sie mit großem Erfolg unter ihrem Klarnamen Sabrina Qunaj veröffentlicht.

Infos zum Buch:

Softcover, ca. 384 Seiten

Verlag: Goldmann

Genre: Roman

Preis: 9, 99 Euro

ISBN: 978-3-442-48383-9

 

Angst, seine Träume zu leben

Hallo ihr  Lieben,

ich habe mich letztens gefragt, warum es Dinge gibt, die ich nicht tue, nicht angehe, nicht zu Ende bringe und warum ich in manchen Angelegenheiten unter akkuter Aufschieberitis leide. Klar,  Schweini und ich sind nach wie vor gute Kumpels, aber es ist schon interessant, dass es sich dabei um meine Träume handelt, um Herzenswünsche. Vielleicht geht es dem ein oder anderem von euch genauso?

Also bin ich in mich gegangen und habe mir Gedanken gemacht, ob ich das auch wirklich will. Und JA! Ich will das! Ich will das schaffen. Ich will ein Buch schreiben und es veröffentlichen. Und ich habe es satt, dieses Auf und Ab, Ja und Nein, nur darüber zu reden und auf meinem Blog darüber zu schreiben, statt es endlich einfach zu tun.

Tatsächlich habe ich angefangen, an meinem Herzensprojekt zu arbeiten. Ich traue mich kaum das zu sagen, denn ich stehe noch ganz am Anfang. Aber jedesmal, wenn ich mich hinsetze und schreibe, dann fliegen meine Finger regelrecht über die Tasten, schnell füllt sich die erste Seite, ich bekomme Gänsehaut und fühle mich unendlich glücklich. Ich bin eins mit mir, mit meiner Geschichte, den Figuren, mit meinen Gefühlen und Gedanken.

Warum hat es so lange gedauert? Warum fällt es mir zum Teil immer noch schwer, mit hinzusetzen und etwas für meinen Traum zu tun?

Ich verrate es euch: ANGST. Oder besser gesagt ÄNGSTE.

Zum einen gibt es da die Angst zu versagen.

Was passiert, wenn ich mein Buch zu Ende schreibe und es niemand veröffentlichen will? Was ist, wenn ich hier auf meinem Blog darüber berichte und es nicht schaffe? Bin ich dann ein Versager? Was, wenn ich es zu Ende schreibe, es veröffentlicht wird und keiner es gut findet oder es sich schlecht verkauft?

Angst vor ZUVIEL

Ich stehe ganz unten und mein Projekt wirkt wie ein riesengroßer Berg auf mich. Ein Berg, den ich kaum überwinden kann. Er ist einfach zu groß. Wie soll ich das schaffen? Soviel gibt es zu tun, so viele leere Seiten zu füllen. Außerdem ist da neben meinem Traum noch mein Alltag, den ich „bewältigen“ muss. Und ich frage mich:Kann ich das? Habe ich die Mut, die Kraft, die Diziplin?

Angst vor Erfolg

Was ist, wenn ich es tatsächlich schaffe? Bin ich dann arrogant? Was verändert sich für mich und meine Familie? Habe ich Erfolg tatsächlich verdient?

Dazu habe ich ein wundervolles Zitat im Netz gefunden:

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind, Unsere tiefste Angst ist,

dass wir unermesslich machtvoll sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten,

nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich,

dass ich leuchtend, begnadet,

phantastisch sein darf?“

Wer bist du denn, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Wenn du dich klein machst,

dient das der Welt nicht.

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,

wenn du schrumpfst,

damit andere um dich herum,

sich nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit

Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.

Sie ist nicht nur in einigen von uns,

sie ist in jedem Menschen.

Und wenn wir unser eigenes Licht

Erstrahlen lassen,

geben wir unbewusst anderen

Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen

Angst befreit haben,

wird unsere Gegenwart

ohne unser Zutun andere befreien. (Marianne Williamson)

 

Es ist doch verrückt, oder?

Kann ich es schaffen?

Ich kann. Alles ist möglich. Ab sofort habe ich den Willen, die Entschlossenheit und das Beste: ich habe wunderbare Menschen an meiner Seite, die mich unterstützen und mir in den Hintern treten und ich habe euch. Dafür bin ich wirklich dankbar.

Habt einen guten Start in die neue Woche.

Nächste Woche am Montag verrate ich euch meine persönlichen Tipps gegen Aufschieberitis. Kommenden Mittwoch gibt es eine Buchrezension und Ende der Woche natürlich den Zitat-Freitag. Ich freu mich auf euch.

 

Eure Susanne

 

 

 

Septemberschuld

von Klara Nordin

Klappentext:

Der Blick schweift über die sanft ansteigenden Berge des Serek-Nationalparks, über das strahlende Rot der Beerensträucher und das satte Gelb der Birken: Es ist Mitte September, Lappland leuchtet in den kräftigen Farben des Herbstes, und in den Bergen fallen die ersten Schneeflocken. Es ist die Zeit, in der die Einheimischen ihre Rentiere zusammentreiben, um das samische Rentierschlachtfest zu begehen, als plötzlich die Leiche einer Frau gefunden wird: mitten unter den nach traditionellen Riten geschlachteten Tieren, erschossen mit einer Bolzenschusspistole. Hauptkommissarin Linda Lundin und ihre Kollegen müssen auf der Suche nach dem Mörder von Ella Vikström tief in die Vergangenheit eines zerissenen Dorfes eintauchen, das ein brisantes Geheimnis verbirgt. Vor den faszinierenden Weiten des Polarkreises offenbart sich Kommissarin Lundin ein Netz aus Schuld und Verrat, das bis in die unmittelbare Gegenwart reicht.

Meine Meinung:

Ich mag Krimis, die nicht allzu brutal sind, dafür aber richtig gut geschrieben. „Septemberschuld“ gehört für mich zu dieser Art von Krimis. Im Vordergrund stehen die Figuren und deren Lebensgeschichten, ebenso die Kultur der Samen, was mich persönlich sehr interessiert hat. Es war schön,ein paar alte Bekannten aus Totenleuchten wieder zu treffen. Man muss den vorigen Roman der Autorin jedoch nicht gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Eines muss ich Nordin lassen: Ihr Schluss ist auch bei ihrem zweiten Lapplandkrimi genial, einfallsreich und bleibt mir im Gedächtnis…

Fazit:

auf jeden Fall lesenswert, nicht nur für Lappland-Fans!

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Über die Autorin:

Klara Nordin ist ein Pseudonym. Die Autorin wurde 1960 in Heilbronn geboren. Nach ihrer Buchhändlerlehre studierte sie Germanistik und Pädagogik in Tübingen und arbeitete viele Jahre in verschiedenen Verlagen. 2001 wanderte sie nach Schweden aus und lebt seit einigen Jahren im schwedischen Lappland, genauer: in Jokkmokk, dem Schauplatz ihrer Krimis. Von dort aus ist sie als Studienleiterin für die »Schule des Schreibens« in Hamburg tätig und leitet in Deutschland regelmäßig Schreibkurse.

Infos zum Buch:

Softcover, ca. 333 Seiten

Verlag: KiWi

Genre: Krimi

Preis: 9,99 Euro

ISBN: 978-3-462-04836-0

Meine Tipps bei Erkältung und Kranksein

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche hat es mich ganz schön erwischt und ich bin wirklich ein paar Tage im Bett gelegen und konnte überhaupt gar nichts machen. Deshalb möchte ich  heute meine Tipps mit euch teilen, die helfen oder zumindest Linderung verschaffen können. 😉

Auf die ersten Anzeichen achten

Oft merke ich schon ganz früh, dass es mir nicht so gut geht. Und oft tue ich das als Kleinigkeit ab, ignoriere das Ganze und ein paar Tage später, liege ich flach. Der Körper holt sich was er braucht. Die Seele auch. Eine Auszeit. Wenn ich aber vorher schon den ersten Zeichen Beachtung schenke, einen Gang runteschalte, früher ins Bett gehe und einfach gut zu mir selbst bin, verzieht sich die Krankheit von alleine wieder oder kommt gar nicht so stark zum Ausbruch.

Ein Bad nehmen.

Ihr könnt euch ein Erkältungsbad kaufen, oder so wie ich, eurer Eigenes Mischen. Ich verwende am liebsten 2 Tassen Epsom-Salz (ist angeblich auch gut für die Nieren) und ein paar Tropfen Pfefferminzöl. Das gebe ich einfach ins Badewasser und genieße das Bad solange es mir gut tut und gehe anschließend ins Bett. Bei Fieber rate ich von einem Vollbad ab!

Kokosöl und Pefferminzöl zur Linderung bei Fieber

Bei Fieber Kokosöl und 1-2 Tropfen Pfefferminzöl (Bioqualität) in den Handflächen vermischen, die Füße damit einmassieren, dicke Socken darüber anziehen und schlafen gehen. Den Tipp hat mir eine Freundin gegeben und als unser Sohn an Heilig Abend wirklich hohes Fieber hatte, wollte nichts helfen. Aber diese einfache Mischung hat ihm echte Linderung verschafft.

Schlafen, schlafen, schlafen

Schlaf ist die Beste Medizin. Das hat schon meine Oma gesagt. 😉

Kalte Halswickel

Bei Halsschmerzen gebe ich einen nassen Waschmittel in das Gefrierfach und wenn er kalt genug ist, dann kommt er auf den Hals und wird mit einem Schal umwickelt. Anschließend ins Bett gehen und ausruhen. Der Wickel wird mit der Zeit richtig heiß und lindert die Schmerzen. Meine Mama hat mir als Kind immer diesen Wickel gemacht und ich wende ihn noch heute an. Hier müsst ihr einfach für euch selbst entscheiden, ob sich der kalte Wickel für euch gut anfühlt.

Schwedenbitter

Schwedenbitter ist mein Alleskönner und absoluter Liebling bei sämtlichen Wehwehchen. Das Rezept findet ihr in dem Buch „Die Hausapotheke Gottes“ von Maria Treben oder auch hier. Es gibt die Schwedenkräuter oft auch schon als fertige Mischung zu kaufen!

Seid gut zu euch selbst

Lest ein schönes Buch, hört schöne Musik. Seid einfach gut zu euch selbst und behandelt euch liebevoll.

Gebt euch Zeit

Zeit zum Kranksein. Zeit zum Gesundwerden. Ich weiß, gar nicht so einfach, wenn man Mutter ist, Familie hat oder/und berufstätig ist. Trotzdem. Was hat eure Familie oder euer Arbeitgeber von euch, wenn ihr Krank seid und gar nicht die volle Leistung bringen könnt und euch die Kraft fehlt? Lieber erst richtig gesund werden und dann wieder durchstarten. Ich glaube, der Körper wird immer dann krank, wenn etwas im Ungleichgewicht ist. Es kommt selten vor, dass ich krank bin, aber wenn dann so, dass ich liegen muss. Meistens passiert das nach einer sehr stressigen Zeit oder seelischem Kummer, eben dann, wenn man eine Auszeit braucht.

Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter.

Habt eine schöne Woche,

eure Susanne